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Besuch der Museumsscheune in Hohentengen am Donnerstag, 02.02.2023 um 14:00 Uhr

Die Schreibers haben eine umfangreiche heimatgeschichtliche Privatsammlung in ihrer „Museumsscheune“, sprich in ihrem Haus. Eine alte Schultafel, eine alte Schulbank, Bilder, landwirtschaftliche Geräte, alte Haushaltsgegenstände und rd. ein Dutzend Weihnachtskrippen. Viele davon stammen von Norbert Schreibers Vater, der die aus Holz gefertigten Krippen etwa in den 1970er-Jahren herstellte.

Eine Krippe stammt aus Afrika. Eine der Krippen ist aus Ton, Menschen mit einer Behinderung haben sie hergestellt. Beate Schreiber war früher Lehrerin und arbeitete mit geistig Behinderten. Sie kann sich noch gut daran erinnern, mit welchem Engagement die Behinderten die Krippe herstellten.

Den inzwischen abgerissenen Mittelbau der Göge-Schule zierte ein kunstvolles Relief. Steinmetzmeister Christoph Stauß aus Rulfingen hat im Auftrag der Schreibers das Relief abgebaut und wieder zusammengesetzt. Es soll außen an die Wände des Bauernhauses angebracht werden. Bilder sind im ehemaligen Hühnerstall angebracht. Anschauen konnten die Besucher auch die vielen Puppen, die Beate Schreiber sammelt. Mindestens 100 seien es inzwischen. Doch einen Wunsch hat sie noch: Sie wünscht sich eine Puppe aus der früheren Mengener Celluloidwarenfabrik.

In der Ausstellung „Faszination Fachwerk“ werden Holzkunstwerke ausgestellt, die das Gerüst historischer Fachwerkhäuser und alter Bauwerke maßstabsgetreu im Modellformat zeigen. Gefertigt wurden sie in akribischer Kleinarbeit von dem früheren Sigmaringer Architekten Dietrich Pussert, der schon immer eine Beziehung zu Holz hatte. So durchlief er vor seinem Architekturstudium eine Lehre in einem Sägewerk mit angegliederter Schreinerei für Holzmöbel, wo er auch die Feinarbeiten lernte. Als Gesellenstück baute er sein erstes Modell eines historischen Gebäudes, exakt maßstabsgetreu, das aufzeigt, wie Fachwerk entsteht und zusammenhält. (Quelle:SZ)

Im Anschluss Kaffee-Einkehr mit Kuchenauswahl in der „Sonne“ in Hohentengen.

 Anmeldung bei Elisabeth  Koch spätestens bis 26.01.2023
Tel. 07371-6532 oder e-mail: elisabeth.koch@arcor.de .

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